»Bauhaus-Aula«
Gropiusallee 38
06846 Dessau-Rosslau
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Hardenbergstraße
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Telefon +49 (0) 340 5197 1700
Fax +49 (0) 340 5197 1799
Hochschule für angewandte Wissenschaften
Fachbereich Design
Seminarplatz 2a
06846 Dessau
www.design.hs-anhalt.de
www.hs-anhalt.de
Photografie und Idee: Till Hohmann
Gestaltung, Layout und Organisation: Till Hohmann, Kareen Klug, Felix Kumpfe, Luisa Le van, Daniela Steinberg, Christin Striegler
Umsetzung Web: Daniela Steinberg
Fotos: Sebastian Donath, Robert Gebhard, Steve Michaelis
Film: Mandy Blaurock, Christel Buchröder, Wiebke Formella, Antonia Fritsche, Susan Kreher
Begrüßung durch den Dekan des Fachbereichs Design Prof. Uwe Gellert und die Moderatorin Sandra Scheer
Dr. Barbara Knorpp University of
Westminster | London
Prof. Katrin Androschin Embassy
Experts | Berlin
Udo Schäfer | Köln
Ulrike Brückner & Helga Kurzchalia Musterfirma | Berlin
Prof. Axel Müller-Schöll Burg Giebichenstein | Halle
Andreas Weber & Heike Schmidt Stan Hema | Berlin
Gunter Klötzer | Berlin
Jan Kruse Human Empire | Hamburg
Filmvorführung Ein Film über Berliner in Geldnot, der sich in dreckigen Schwarz- Weiß-Bildern erzählt. Alle Protagonisten sind mit dem Ziel unterwegs, ihre finanziellen Nöte mit miesen Tricks oder waghalsigen Ideen zu meistern und Profit zu schlagen. Natürlich scheitern sie allesamt kläglich - und gewinnen dazu!
Heimatliche Stimmung auch ohne Schlager.
Freiberufliche Grafikerin u.a. für die Stiftung Bauhaus Dessau sowie für internationale Auftraggeber. überregionale Aufmerksamkeit erhielt der von Sandra Scheer konzipierte und gestaltete Mahn- und Informationspunkt »Zyklon B« in Dessau, der im Januar 2005 eingeweiht wurde. Seit 2006 führt sie Lehraufträge für Designgeschichte an der Hochschule aus, ist Teil des Organisationsteams des internationalen Masterstudiengangs und arbeitet weiterhin als freiberufliche Grafikerin.
Am Beispiel eines Dorfes bei Köln, das in den 1950er Jahren aufgrund des Braunkohletageabbaus zur Hälfte zerstört wurde und wo zu Anfang der 1970er Jahre eine Wohnstadt im Stile neuer moderner Hochhausutopien gebaut wurde, entstand im Rahmen einer Doktorarbeit eine ethnologische Betrachtung, die sich sowohl mit der kulturellen Geschichte des Heimatbegriffs als auch mit dem Begriff der Utopie und Umwelt beschäftigt. Die Arbeit umfaßt zusätzlich einen experimentellen Kurzfilm Kleine Heimat (2007).
Ethnologin, unterrichtet seit 1999 Filmtheorie und Medienwissenschaften an der University of Westminster und seit 2008 Ethnologie und Film an der Brunel University, London
Kennen Sie die Marke »Heimat«? Macht nichts. Es gibt sie auch nicht. Noch nicht. Heike Schmidt und Andreas Weber von der Agentur Stan Hema aus Berlin, zeigen ihren Idealprozess für eine Markenentwicklung am Beispiel der Mustermarke »Heimat«.
Stan entwickelt Marken. Für große wie kleine Unternehmungen, für Firmen und Aktionen, für Profitorientierte und Idealisten. Ob sie dabei neue Marken schaffen oder bestehende Marken weiterführen, ihr Anspruch ist derselbe: Mit umfassender Beratung und guter Gestaltung schaffen sie Systeme, die Marken erfolgreich machen. Weil Stan damit Erfahrung haben, schlagen sie auch mal unkonventionelle Wege ein. »Die Prozesse sind individuell, unsere Ergebnisse auch.«
Hinsichtlich des Anglisierungsfortschritts in der deutschen Sprache hat sich Udo Schäfer dem Thema »DEUTSCH ‒ Anglizismus und Konsequenz« gewidmet und im Rahmen seiner Diplomarbeit ein Buchprojekt konzeptioniert und gestaltet. Das Buch beinhaltet eine sprachwissenschaftliche Auseinandersetzung bezüglich der historischen Entwicklung von Anglizismen, eine temporäre, fotografische Bestandsanalyse sowie diverse Aktionen für den Erhalt der deutschen Sprache.
Nach seinem Diplom im Februar 2008 als einer der Abschlussbesten ist Udo Schäfer in allen klassischen Disziplinen der visuellen Kommunikation als Freelancer tätig.
Die Autorin Helga Kurzchalia, die Grafikdesignerin Ulrike Brückner und die Fotografin Angelika Barz reisten in der Zeit zwischen 2001 und 2004 einmal um Deutschland herum und besuchten die Grenzen zu Polen, Tschechien, österreich, der Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Holland, Belgien, Dänemark sowie das ehemalige DDR-Sperrgebiet. HIER ist ein Buch, das mit einem Augenzwinkern von Deutschland und seinen Nachbarn erzählt und unterschiedliche Varianten deutscher Identität thematisiert.
Neben der Arbeit als angewandte Designerin in der Agentur Muster-firma konzipiert und realisiert Ulrike Brückner verschiedene freie Projekte in den Bereichen Kunst und Design. Helga Kurzchalia arbeitet als Psychotherapeutin in privater Praxis in Berlin. Seit 1997 ist sie auch als Autorin tätig. Mit ihrem Buch HIER wurden beide 2007 mit dem red dot award ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt der Betrachtung stand nicht - wie in einem Heimatmuseum sonst eher üblich - der Rückblick auf Referenzen der tempi passati, sondern die Konfrontation mit der gleichzeitigen Vielfalt von Heimat in der Gegenwart an einem bestimmten Ort. Im Rahmen eines Semesterprojektes wurden von Innenarchitekturstudenten und Kunststudenten der Klasse von Hermann Weber verschiedene Bedeutungsebenen von »Heimat« freigelegt und disziplinentsprechende Interpretationen versucht.
Prof. Axel Müller-Schöll arbeitet als Architekt, Innenarchitek und Möbeldesigner. Seit 1994 ist er als Professor für Entwerfen Innenarchitektur / Ausbaukonstruktion an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design in Halle tätig. 1999 gründete er dort das idea...Institut (Institute for Interior Design Environment and Architecture). Zusammen mit Susanne Müller-Schöll führt er das Büro »Studio Paretaia« in Stuttgart.
»Be Berlin« verändert die Stadt. Embassy hat mit dem Gedanken, den Erfolgsgeschichten der Berlinerinnen und Berliner eine gemeinsame Plattform zu geben, die konzeptionelle Basis für die Kampagne geliefert. Diese Idee wurde von Embassy durch die Bildmechanik und durch die visuelle Klammer (rote Sprechblase) kampagnenfähig gemacht.
Katrin Androschin ist Expertin für Corporate Identity und Branding, erfahren in der Führung und Gestaltung internationaler Branding-Projekte. Sie entwickelte mit ihrem Expertenteam von Embassy das Konzept und den Slogan der Dachmarke Berlin. Von 2002 bis 2008 war sie als Professorin an der Freien Universität Bozen tätig. Seit 2008 arbeitet Katrin Androschin als Professorin für Corporate Design und Branding an der Berliner Technischen Kunsthochschule (btk).
Gunter Klötzer hat über 120 in Deutschland geborene und aufgewachsene Auswanderer besucht, sie porträtiert und zu ihren Beweggründen, die Heimat zu verlassen, befragt. Das daraus entstandene Buch »Deutsche in Amerika« präsentiert nun in 63 brillanten Porträtaufnahmen und 40 Interviews, die Ergebnisse dieser Spurensuche in Amerika in Zeiten des Irak-Kriegs und der Präsidentschaft von George W. Bush.
Freiberuflicher Fotograf für Agenturen, Institutionen, Unternehmen und Redaktionen. Lehrbeauftragter am John F. Kennedy-Institut der FU Berlin (Visual Sociology). Veröffentlichte 2005 seine Fotoserie zum Thema »Deutsche in Amerika«.
In unseren Arbeiten hat der Heimatbegriff in den letzten Jahren eine immer größere Rolle eingenommen. Die Arbeiten der letzten drei Jahre sind stark beeinflußt von der gesellschaftlich wachsenden Sehnsucht nach Sicherheit, nach Rückblick auf die sorglose Kindheit, sowie Rückblick auf vergangene Stile, Formen und Farben.
Das Human Empire ist ein Designbüro aus Hamburg. Der Fokus der Arbeit liegt auf Gestaltungen für den Musikbereich. Hier sind unter anderem in den letzten Jahren circa hundert Platten- und CD-Cover entstanden. Neben dem Designbüro betreibt Human Empire zwei Läden und einen Onlineshop in denen sie Produkte des eigenen Labels (T-Shirts, Mode, Poster, Plakate, Bücher), sowie Waren anderer Label, Künstler, Designer, Illustratoren aus aller Welt anbieten. In den Ladenräumen finden außerdem Ausstellungen mit Themenschwerpunkt Design, Illustration und grafische Kunst statt.
Filmvorführung Ein Film über Berliner in Geldnot, der sich in dreckigen Schwarz- Weiß-Bildern erzählt. Alle Protagonisten sind mit dem Ziel unterwegs, ihre finanziellen Nöte mit miesen Tricks oder waghalsigen Ideen zu meistern und Profit zu schlagen. Natürlich scheitern sie allesamt kläglich - und gewinnen dazu!
Heimatliche Stimmung auch ohne Schlager. :)